Muskelschmerzen – nicht nur beim Fußball

Zum Themendienst-Bericht von Matthias Jung vom 11. März 2015: Schmerzen im Schienbein können ein Anzeichen für das Schienbeinkanten-Syndrom sein. Das trifft vor allem Läufer. Bis die Beschwerden weg sind, ist Pause angesagt. (Archivbild vom 28.02.2015/Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Foto: Silvia Marks

Mit zunehmendem Alter treten immer öfter Schmerzen beim Fußball spielen und andere Sportarten auf. Hinzu kommt, dass sich die Gelenke steif anfügen und insbesondere morgens beim Bücken Probleme auftreten. Scheinbar sind es die Gelenke die weh tun, aber in Wirklichkeit ist es ein Problem der Muskeln und des Bindegewebes, die die Gelenke bewegen.

Die Reibung zwischen den beiden Knochen wird durch einen zunehmenden Widerstand behindert. Dieses Anzeichen einer tief greifenden Zerstörung der Gelenke, die letztlich in einer Krankheit Arthritis genannt endet.Die Bewegungsfreiheit des Gelenkes wird dadurch zunehmend beeinträchtigt.

Ein einfacher Test ist es, wenn sie sich nach vorne beugen und ihre Zehen mit den Fingerspitzen zu erreichen versuchen. Wenn ihm das gelingt, haben sie noch eine gute Flexibilität und Bewegungsfreiheit im Bereich der Gelenke. Mit zunehmendem Kraftaufwand steigen die Anzeichen, dass sie eine Störung vorliegt.

Wobei die Bewegungsfreiheit der einzelnen Gelenke auch von ihren Ort abhängt. In Ellenbogen und Knie setzt die Knochenstruktur selbst eine sichere Grenze. In anderen Bereichen wie dem Knöchel, der Hüfte und dem Rücken sind es mehr die gleichen Bindegewebe, die hier die Bewegung begrenzen.

Ähnlich wie bei einer Eisentür steht am menschlichen Körper die Gefahr, dass bei Nichtgebrauch Knochengelenke und Bindegewebe “rosten”, also ihre Bewegungsfreiheit verlieren. Je länger die Bewegungs Pause dauert, desto größer wird der Aufwand und möglicherweise auch der Schmerz, das Gelenk wieder zu bewegen.

Der lange Nichtgebrauch von Muskeln führt dazu, dass sie verkürzt werden, und produziert Krämpfe die äußerst schmerzhaft sein können. Die Immobilisation führt zu biochemischen Änderungen im Gewebe, wie Versuche mit Labortieren gezeigt haben.

Aber auch andere Faktoren können Muskelschmerzen auslösen:

1. zu viel Übung
wer nach dem Prinzip “ohne Fleiß kein Preis” übt, darf sich nicht wundern, wenn er hinterher unter Muskelschmerzen leitet. Ein Übermaß an Training führt dazu, dass Muskeln und Bindegewebe überstrapaziert werden, und zu Schmerzen führen

2. Alter und Untätigkeit
Mit zunehmendem Alter werden sehen, Länder und Muskeln weniger erkennbar. Sie sehen sind mit ihren dicht gepackten Fasern in der schwierigsten Situation sich zu drehen. Wenn sie nicht regelmäßig gestreckt und gedehnt werden, um ihre Beweglichkeit zu verbessern, tritt das Gegenteil ein.

3. Krampf-Theorie
in einer Untersuchung an einer amerikanischen Universität geben es um die elektrische Aktivität in Muskeln. Ein normaler, entspannter Muskel produziert keinerlei elektrische Aktivität, ein angespannter Muskel dagegen zeigt eine erhebliche Aktivität. In einem Experiment maßen die Forscher elektrische Signale bei Sportlern mit Verletzungen, zunächst mit ruhig gestellt Muskeln und dann mit gedehntem Muskel. In fast jedem Versuch führten Versuchungen, die den Muskel streckten oder verlängerten, zu einer Reduzierung der elektrischen Aktivität und zu einer Schmerzverminderung. Dies führt zu der so genannten Krampftheorie, nach der ein Muskel in einer ungewöhnlichen Position Schmerzen auslösenklann.

Der Beitrag wurde am Saturday, den 28. February 2009 um 10:09 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.